K√∂rperliche Bewegung setzt im K√∂rper das Hormon Irisin frei. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass dieses Hormon hilft, dass der K√∂rper Fett abbaut und hilft die Bildung von Fett zu reduzieren. Die Forscher berichten, wie das Hormon Irisin hilft Kalorien speichernde wei√üe Fettzellen in braune Fettzellen umwandelt und Energie zu verbrennen. Irisin, wird im K√∂rper mehr gebildet, wenn das Herz und alle anderen Muskeln beansprucht werden, und es verhindert auch die neue Bildung von Fettgewebe. Diese Ergebnisse, die in der wissenschaftlichen Zeitschrift American Journal of Physiology‚ÄĒEndocrinology and Metabolism ver√∂ffentlicht wurden, deuten darauf hin, dass Irisin f√ľr einen neuen Therapieansatz bei √úbergewicht (sowie Fettleibigkeit) und Diabetes mellitus ein attraktives Ziel sein k√∂nnte, sagt Univ. Prof. Dr. L.J. Yang, von der University of Florida, Gainesville, ¬†College of Medicine der Abteilung f√ľr Pathologie, Immunologie und Labormedizin.

UuuuuuDie Forscher sammelten Fettgewebsproben von 28 Patienten mit gespendeten Fett-Zellen, die bei einer Brustverkleinerung gewonnen wurden. Nachdem diese Fett-Zellen mit dem Hormon Irisin in Kontakt kamen, fanden sich eine fast f√ľnffache Steigerung des Proteins bekannt als UCP1 (uncoupling protein 1) in diesen Zellen, dieses Protein ist von entscheidender Bedeutung f√ľr das Verbrennen von Fett. Diese Studie scheint die erste zu sein, die die Mechanismen von Irisin auf die menschliches Fettgewebe und Fettzellen untersucht. Irisin steigert die Aktivit√§t von Genen und einem Protein (UCP1) um wei√üe Fettzellen in braune Zellen zu ver√§ndern. Es erh√∂ht auch signifikant den Umsatz an Energie, die von solchen Zellen verwendet wird, und deutet damit an, dass Irisin eine Rolle bei der Fettverbrennung hat. Ebenso unterdr√ľckt Irisin die Neubildung von Fettzellen. Zus√§tzlich reduziert Irisin die Fettspeicherung im K√∂rper, indem es undifferenzierte Stammzellen behindert sich in Fettzellen zu verwandeln. Unter den getesteten Fettgewebeproben, reduziert Irisin die Anzahl der reifen Fettzellen um 20 bis 60 % im Vergleich zu einer Kontrollgruppe.

W√§re es m√∂glich diese positiven Wirkungen von Irisin mit einem Medikament verf√ľgbar zu machen, k√∂nnte¬†ev. √ľbergewichtigen Patienten geholfen werden. Aber anstatt auf ein Wundermittel zu warten, kann man sich weiterhin mit Sicherheit selbst helfen, indem man den Lebensstil √§ndert und das Essen auf eine Mischkost umstellt.

WJS

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