Category Archives: Histaminintoleranz

Nahrungsmittelintoleranz ist eine unerw√ľnschte Reaktion des K√∂rpers auf Nahrungsmittel ohne die typischen und klinischen Merkmale immunvermittelter St√∂rungen. Die Histaminintoleranz (HIT) ist eine vielschichtige pseudoallergische Erkrankung, die vermutlich auf einen gest√∂rten Histamin Stoffwechsel zur√ľckzuf√ľhren ist. Es wird angenommen, dass die HIT durch ein Ungleichgewicht zwischen Histaminaufnahme v.a. im Essen und -abbau...
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Helicobacter pylori (H. pylori) ist der am weitesten verbreitete Krankheitserreger des Menschen und kommt in mehr als 50 % der Weltbevölkerung vor. Wird H. pylori nachgewiesen, so ist eine Therapie mit Antibiotika obligatorisch. Ein gewisser Zusammenhang zwischen einer H. pylori-Infektion und Dyspepsie und/oder ungeklärten funktionellen, unspezifischen, nicht-allergischen gastrointestinalen (GI) Beschwerden...
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Seit beinahe hundert Jahren ist bekannt, dass Histamin einen Kopfschmerz √ľber die Blutgef√§√üe ausl√∂sen kann. In den vergangenen 25 Jahren war das wissenschaftliche Interesse an diesem Thema gering. Daher haben sich Herr Dr. Worm und seine Arbeitsgruppe, Danish Headache Center and Department of Neurology N39, University of Copenhagen, Rigshospitalet Glostrup,...
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Es wird angenommen, dass die Histaminintoleranz auf einen Mangel des gastrointestinalen (Magen-Darm) Enzyms Diaminoxidase (DAO) zur√ľckzuf√ľhren ist und daher der Nahrungsbestandteil Histamin im GI-Trakt nicht richtig abgebaut und/oder absorbiert wird. Dar√ľber habe ich in der wissenschaftlichen Zeitschrift Nutrients eine √úbersichtsarbeit jetzt ver√∂ffentlicht. Die Beteiligung der Magen-Darm-Schleimhaut bei verschiedenen St√∂rungen und...
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Nach Angaben der United Nations (UN) sterben weltweit jedes Jahr etwa 420.000 Menschen an Infektionen durch belastete Lebensmittel. Dabei sterben 125.000 kleine Kinder an Verzehr von rohen oder nicht gen√ľgend gekochten Lebensmitteln. Auch in Deutschland erkranken jedes Jahr ungef√§hr 200.000 Menschen am Verzehr ungeeigneter Nahrungsmittel. Die¬†Weltgesundheitsorganisation¬†(WHO) gibt in einem am vergangenen Donnerstag...
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Funktionelle, unspezifische, nicht allergische gastrointestinale Beschwerden (Magen- u. Darmst√∂rungen), einschlie√ülich des Reizdarmsyndroms und Reizdarm-√§hnlicher Syndrome, sind weit verbreitet und ein Hauptgrund f√ľr Konsultationen in der Prim√§rversorgung. Diese funktionellen abdominellen, symptombasierten Syndrome weisen ein Symptomprofil auf, das mit einer Nahrungsmittelunvertr√§glichkeit/Malabsorption sehr vergleichbar ist. Dazu geh√∂ren Fruktosemalabsorption (FM), Histaminintoleranz (HIT) und Laktoseintoleranz...
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