Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Erwachsene, die ein gesundes K√∂rpergewicht haben oder nur wenige zus√§tzliche Kilogramm haben, k√∂nnen von einer Reduktion von rund 300 Kalorien pro Tag deutlich profitieren. Diese Ergebnisse stammen aus einer randomisierten, kontrollierten Studie mit 218 Erwachsenen unter 50 Jahren Lebensalter. Die Studie, Teil eines laufenden Projekts mit dem National Institutes of Health namens CALERIE (Comprehensive Assessment of Long Term Effects of Reducing Intake of Energy). Die Idee baut auf die Hypothese der Forscher, dass nicht nur eine Gewichtsabnahme zu Verbesserungen des Stoffwechsels f√ľhrt. Sondern es wird angenommen, dass viel komplexere metabolische Ver√§nderungen stattfinden, die durch den Verzehr von weniger Kalorien als dem, was t√§glich ben√∂tigt wird, ausgel√∂st werden. Ver√∂ffentlicht wurde die Studie k√ľrzlich in der wissenschaftlichen Zeitschrift The Lancet Diabetes & Endocrinology.

Forscher baten die Teilnehmer, die 25-prozentige Kalorienreduzierung f√ľr zwei Jahre aufrechtzuerhalten. Die F√§higkeit, das zu tun, war unterschiedlich, wobei die durchschnittliche Kalorienreduzierung f√ľr alle Teilnehmer etwa 12 Prozent betrug. Auch waren sie in der Lage, einen 10-prozentigen R√ľckgang ihres K√∂rpergewichts (71 Prozent Fettreduktion) aufrechtzuerhalten, so die Ergebnisse. Die Reduktion der Kalorien verbesserte noch einmal signifikant die bereits bei den Teilnehmern bestehenden guten Werte von Cholesterin, Blutdruck, Blutzucker und anderen Stoffwechsel Markern.

Es gibt etwas an der Kalorieneinschr√§nkung – einen Mechanismus – den wir noch nicht verstehen, der zu diesen Verbesserungen f√ľhrt, sagt Hauptautor Prof. Dr. W. E. Kraus, Kardiologe an der Duke University, USA. Wir haben Blut, Muskel und andere Proben von diesen Teilnehmern gesammelt und werden weiter untersuchen, was dieses metabolische Signal oder dieses magische Molek√ľl sein k√∂nnte.

Es gab zahlreiche Verbesserungen bei den Laborwerten und allen Markern, die das Risiko f√ľr Stoffwechselerkrankungen messen. Nach zwei Jahren zeigten die Teilnehmer auch eine Reduktion eines Biomarkers, der auf eine chronische Entz√ľndung hinweist, die auch mit Herzkrankheiten, Krebs und kognitivem R√ľckgang (Demenzrisiko) verbunden ist.

WJS

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