Zu viel Fett in der Nahrung (unges√§ttigte oder auch ges√§ttigte¬†Fetts√§uren) f√ľhrt bei Mensch und Tier zu √úbergewicht, das ist bekannt. Eine Studie der Medizinischen Universit√§tsklinik T√ľbingen mit M√§usen konnte jetzt zeigen, dass neben der Gesamtfettaufnahme auch der Fettqualit√§t eine entscheidende Rolle beigemessen werden muss.

http://idw-online.de/pages/de/news472446

Dazu der Link zur Originalarbeit in der wissenschaftlichen Zeitschrift Diabetes:

http://diabetes.diabetesjournals.org/content/early/2012/04/03/db11-1521

Eine gesteigerte Aufnahme von Milchfett (enth√§lt viele ges√§ttigte¬†Fetts√§uren) f√ľhrt zu erh√∂hten Blutzuckerwerten, einer verminderten Gehirnaktivit√§t und weniger Bewegung. Dies ist bei einer vergleichbaren Aufnahme von Raps√∂l das reich an unges√§ttigten Fetts√§uren ist, nicht der Fall.

Also kann der Konsum von tierischen Fetten (mit gesättigten Fettsäuren) die Gehirnfunktion, sowie den Schlaf verändern, und das Diabetesrisiko erhöhen.

Dahingegen f√ľhren unges√§ttigte¬†Fetts√§uren zu keinen Ver√§nderungen im Blutzuckerprofil, obwohl auch diese M√§use √ľbergewichtig sind. Sie bleiben dennoch k√∂rperlich aktiv und haben keinen gest√∂rten Schlaf

Damit kann gesagt werden, dass sich nur ges√§ttigte Fetts√§uren, wie sie in tierischen Fetten enthalten sind, negativ auf den Blutzucker, die Gehirnaktivit√§t und die k√∂rperliche Bewegung auswirken, was dann zu einer weiteren Gewichtszunahme f√ľhrt. Da besteht ein Teufelskreis und es wird wieder die Notwendigkeit einer gesunden Mischkost mit wenigen Kalorien¬†ins Zentrum ger√ľckt.

WJS

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