Nach einer umfassenden neuen √úberpr√ľfung der in den vergangenen Jahrzehnten ver√∂ffentlichten Studien √ľber Bewegung und K√∂rpergewicht konnten folgende Ergebnisse best√§tigt und definiert werden. Wenn man k√∂rperliche Bet√§tigung mit z.B. Work out macht, schlagen die zusammengefassten Ergebnisse vor, dass man auch gleichzeitig besonders gewissenhaft die Nahrungszufuhr mit den Essen beobachten muss. Diese Ergebnisse und Berechnungen wurden in der wissenschaftlichen Zeitschrift Obesity Reviews ver√∂ffentlicht.

Eine √ľberraschend gro√üe Anzahl von Menschen die ein Trainingsprogramm anfangen, nehmen extra Kilogramm beim K√∂rpergewicht zu. In einer 2013 stattgefundenen und ver√∂ffentlichten √úberpr√ľfung der wissenschaftlichen Studien im Zusammenhang mit k√∂rperlicher Bewegung und Gewichtsverlust kamen die Forscher zu dem Schluss, dass die meisten Menschen, die beginnen zu trainieren viel weniger an Gewicht verlieren, als man erwarten w√ľrde. Und ein Punkt ist, dass generell nur wenige Kalorien bei k√∂rperlicher Bewegung verbrannt werden. Allgemein ist daher k√∂rperliche Bewegung alleine ziemlich nutzlos um eine ausreichende Gewichtsabnahme zu erreichen.

HerbstEin Problem, dem die meisten Wissenschaftler zustimmen ist, dass k√∂rperliche Bewegung die Lust mehr zu essen erh√∂ht. Viele Studien haben gezeigt, dass, wenn die Menschen ein neues Trainingsprogramm beginnen, der K√∂rper beginnt verschiedene Hormone die den Appetit erh√∂hen vermehrt auszusch√ľtten. Diese hormonelle Reaktion scheint am meisten ausgepr√§gt, wenn jemand ein neues moderates, aerobes Training beginnt. Es gibt einzelne Hinweise in einigen Studien, dass intensives Training, wie Intervall-Training, den Appetit d√§mpfen kann. Aber die bisher ver√∂ffentlichten relevanten Studien dazu sind nur wenige und nicht sehr aussagekr√§ftig. Wenn Menschen also z. B. Joggen, Schwimmen, Wandern oder Radfahren, f√ľhlen wir uns nachher ungew√∂hnlich hungrig und meistens essen wir dann viel mehr Kalorien als bei der k√∂rperlichen Bewegung verbraucht wurden. Ein moderater 30-min√ľtiger Spaziergang zu Fu√ü verbrennt nur etwa 100 Kalorien. Ein Smoothie den man nach diesem Spaziergang trinkt kann zwei- oder dreimal so viele Kalorien enthalten. Zus√§tzlich dazu bewegen sich viele Menschen an den Tagen, an denen sie trainieren, insgesamt weniger. Wissenschaftler beziehen sich auf diese Reaktion als sogenannte „kompensatorische Inaktivit√§t“. Ohne das bewusst zu planen, verbringen sie mehr Stunden sitzend an den Tagen mit k√∂rperlichem Training, und verbrennen letztlich dann an Tagen mit Training weniger Kalorien als sonst.

Das wesentliche Ergebnis der vorliegenden Studien ist, dass mit Beginn des k√∂rperlichen Trainings mehr gegessen und insgesamt weiniger Bewegung gemacht wird als zuvor, und daher mehr Kalorien gegessen werden, was zur Gewichtszunahme f√ľhrt. Aber es gibt eine L√∂sung, nach einer umfassenden neuen √úberpr√ľfung der jahrzehntelangen Studien √ľber Bewegung und K√∂rpergewicht wird vorschlagen, dass Menschen die k√∂rperliches Training machen unbedingt auch gewissenhaft beobachten m√ľssen, was Sie essen.

Die zusammen gef√ľhrten Daten aus mehreren fr√ľheren Studien ergeben: wenn die Menschen k√∂rperliches Training machen und ihre Kalorienzufuhr zu beschr√§nken, verlieren sie rasch K√∂rpergewicht und verlieren oft mehr Gewicht als durch das Einhalten einer Di√§t alleine m√∂glich w√§re.

WJS

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