In mehreren und auch gro√üen epidemiologischen Studien mit mehr als 120.000 Teilnehmern konnte gezeigt werden, dass Kaffee (http://de.wikipedia.org/wiki/Kaffee) bei M√§nnern, die mehr als sechs Tassen Kaffee pro Tag trinken, das Risiko f√ľr Diabetes mellitus Typ 2 um 50% senkte, und bei Frauen reduzierte sich das Risiko um nahezu 30%. Welche Faktoren f√ľr diesen Effekt verantwortlich sind, konnten durch die Wissenschaft bisher nicht endg√ľltig gekl√§rt werden. So k√∂nnten einerseits Inhaltsstoffe des Kaffees¬†selbst wie zum Beispiel Koffein, Kalium, Magnesium oder Antioxidantien in Betracht kommen, andererseits k√∂nnte es auch sein, dass sich die Lebensgewohnheiten der Kaffeetrinker¬†von denen anderer Menschen in bisher nicht bekannter Weise unterscheiden.

Da sowohl koffeinhaltiger als auch entkoffeinierter Kaffee¬†die beobachtete signifikante Reduktion des Risikos einen Diabetes mellitus¬†zu bekommen entfaltete, schlossen die Forscher, dass der gesundheitsf√∂rdernde Effekt nicht auf das Koffein zur√ľckzuf√ľhren ist, sondern vielmehr auf die in dem Getr√§nk reichlich enthaltenen Antioxidantien, Polyphenole oder Mineralstoffe (http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/kaffee-wirkt-eher-positiv-auf-die-gesundheit-als-negativ-a-833357.html).

Insgesamt sind somit der Genuss von Kaffee mit einem verminderten Risiko einen Diabetes mellitus Typ 2 zu entwickeln verbunden und daher kann Kaffee trinken bei Patienten mit Diabetes mellitus durchaus empfohlen werden.

Es ist eine alte Geschichte und wurde bisher häufig behauptet ist, dass Kaffee den Blutdruck erhöht. Dies ist nach neuesten Erkenntnissen aus wissenschaftlichen Studien nicht richtig, denn Kaffee senkt den Bludruck (http://science.orf.at/stories/1697717/).

Jetzt wurde ganz aktuell eine Studie im¬†American Journal of¬†Epidemiology ver√∂ffentlicht,(http://aje.oxfordjournals.org/content/early/2011/09/13/aje.kwr226.abstract) bei der ein¬†sch√ľtzender Effekt¬†des Kaffees vor Schlaganfall errechnet wurde.

Daher kann durchaus behauptet werden, dass Kaffee sich gut auf den Zuckerstoffwechsel und den Blutdruck auswirkt.

WJS

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